Gemeinsam
unseren
Schwarzwald
schützen

Wer ist LANA

LANA, ein Verein zum Schutz der Eigenart und Schönheit des Schwarzwaldes.

Gründung 2002

Der Verein besteht seit 2002, und kann im Jahr 2019 auf 17 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

Der Verband

Seit Mai 2019 ist die LANA ein bei der Landesregierung Baden Württemberg eingetragener Verband.

Unser Zweck

Ein Verband wie die LANA kann,  anders als ein Verein, seine Interessen juristisch verfolgen.

Die Zukunft gestalten

Helfen Sie mit

Dringender Spendenaufruf!

Zwei WEA auf dem Gießbacher Kopf in Häusern wurden genehmigt.

Lesen Sie hier mehr dazu

Um das Verfahren gegen die den Landschafts- und Naturschutz verletzenden
Genehmigungen  (Gutachten und Rechtsanwalt) weiter führen zu können, benötigen wir dringend Ihre finanzielle Unterstützung.

Unseren Einsatz für den Naturschutz im Schwarzwald können wir nur mit Ihrer Hilfe leisten. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

Volksbank Freiburg
IBAN: DE84 6809 0000 0041 8866 09
Stichwort „Spende“. Bitte geben sie dazu ihre Adresse für die Spendenbescheinigung an.

Unsere Schwerpunkte

 

Landschaft & Artenschutz

Kulturlandschaft

Landwirtschaft & Viehhaltung

Aktuelles

LANA Beteiligungen an Genehmigungsverfahren nach dem UVPG (Stand 21.01.2020)

  • Nach der Information durch das Landratsamt des Ortenaukreises vom 27.11.2019 beteiligt sich LANA an dem für Bau und Betrieb eines Hochwasserrückhaltebeckens erforderlichen Planfeststellungsverfahren.
  • Vom Landratsamt Tuttlingen wurden wir am 29.11.2019 unterrichtet, dass die Errichtung und der sich anschließende Betrieb des Windparks Junge Donau mit fünf Windenergieanlagen auf dem Möhringer Berg zwischen Immendingen und Eßlingen beantragt ist. Die uns auf unseren Antrag hin verlängerte Frist zur Abgabe unserer Stellungnahme bis zum 13.01.2020 haben wir eingehalten. Wegen von uns festgestellter erheblicher Mängel der Antragsunterlagen ist sie mehr als achtzig Seiten lang.
  • Das Landratsamt Rottweil hat uns am 13.12.2019 über die geplante Erweiterung eines Steinbruchs auf der Gemarkung Horgen, Gemeinde Zimmern, unterrichtet. Unsere Teilnahme an dem voraussichtlich Anfang Februar stattfindenden Scoping-Termin haben wir zugesagt.
  • Am 23.12.2019 wurden wir vom Landratsamt  des Ortenaukreises über die geplante Erweiterung der Abbaufläche der Kiesgrube Legelshurst, Gemarkung Willstätt-Legelshurst in Kenntnis gesetzt. Das Vorhaben liegt in der Nähe des FFH-Gebietes „Westliches Hanauer Land“ und innerhalb des Vogelschutzgebietes „ Kammbach-Niederung“. Wir haben um die förmliche Beteiligung von LANA in diesem Verfahren gebeten.

Hier erfahren Sie mehr zum UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung)

 

Schadstoffe auf dem Gießbacher Kopf – Flyer

Schadstoffe auf dem Gießbacher Kopf – Flyer

F A K T E N

zum Schadstoffgehalt auf dem Gießbacher Kopf, über die Medien unseres Erachtens nicht genügend informierten

Als gesetzlich anerkannte Umweltvereinigung begleiten wir kritisch die Vorhaben im Schwarzwald, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Ein solches sind die von der EnBW beantragten Windkraftanlagen (WKA) auf dem Gießbacher Kopf in Häusern.

Da sich in den Antragsunterlagen keine Angaben zu einer Untersuchung des Bodens an den  Anlagenstandorten  bzw.  der  Zuwegung  befinden,  haben  wir  einen  Mineralogen gebeten, eine Sondierungsuntersuchung vorzunehmen.

Beispielhaft eines der Ergebnisse aus seiner 44seitgigen „vorläufigen Gefahrenanalyse“:

Der im Labor festgestellte Gehalt an Arsen von 44 mg/kg im Feststoff überschreitet den Prüfwert für Kinderspielflächen (25 mg/kg) und erreicht annähernd den Prüfwert für Wohngebiete (50 mg/kg) gemäß BBodSchV.

Bereits  am  23.  September  2019  haben  wir  erstmals  regionale  Medien  und  die Nachbargemeinden über den festgestellten Schadstoffgehalt informiert.

Obwohl aufgrund unserer Untersuchung der begründete Anfangsverdacht besteht, dass durch Baumaßnahmen jedweder Art (Aushub, Sprengungen, Wegebau, Aushublager, Betonbau) durch Regen- und Sickerwässer im Boden vor Ort vorhandenes Arsen und Uran   gelöst und unter bestimmten Bedingungen in die nahegelegenen Brunnen- stuben und ins Grund- bzw. Trinkwasser eingetragen werden könnten, wurde bisher von den von uns unterrichteten Medien unser Gesprächsangebot nicht angenommen und eine angemessene, hinreichende Berichterstattung über wesentliche Fakten wie den o. a. Arsenwert – und damit Information der möglicherweise betroffenen Bevölkerung – ist unterblieben. Wir sehen uns veranlasst, diese Aufgabe der Medien nun selbst wahrzunehmen.

Wir haben inzwischen erfahren, dass die Gemeinden Höchenschwand und St. Blasien sowie die Verwaltungsgemeinschaft Feldberg – Schluchsee, die rechtliche Schritte gegen das WKA-Projekt in Häusern vorbereiten, eine große Rechtsanwaltskanzlei in Stuttgart gebeten haben, die Ergebnisse aus der von uns beauftragten Sondierungsuntersuchung zu überprüfen. Die hierfür erforderliche ökologische Fachprüfung wurde von einem renommierten Gutachterbüro durchgeführt. 

Unsere Einschätzung wurde voll umfänglich bestätigt und in die Stellungnahme der genannten Gemeinden vom 21.10.2019 als deren eigene Forderung an das Landratsamt aufgenommen. 

Unsere Forderung an das Landratsamt lautet:

Wenn trotz der von der EnBW noch zu erbringenden vertiefenden Untersuchungen  eine  potenzielle  Gefährdung  nicht  mit  hinlänglicher,  und anhand quantitativ belegter Analyseergebnisse, belastbarer Sicherheit ausgeschlossen werden kann, ist im Rahmen einer Umweltverträglichkeits- prüfung nach UVPG eine umfassende Risikoabwägung durchzuführen.

Es stimmt nachdenklich und ist traurig, dass wir als Umweltvereinigung die möglicherweise betroffene Öffentlichkeit über Details und Fakten einer potentiellen Gefährdungssituation unterrichten  müssen  und  hierfür  das  Geld  unserer  Mitglieder  und  Spender  einsetzen müssen. Es ist die Aufgabe der Medien, objektiv festgestellte Sachverhalte – z. B. die ermittelten Laborergebnisse – der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Kommentierung der Fakten ist ihnen selbstverständlich unbenommen.

Wir bieten nochmals allen Interessierten einen sachlichen Gedankenaustausch zum Thema an.  

Für die Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald e.V. Regionalgruppe Häusern – Schluchsee

v.i.S.d.P. Werner Wojtaschek

 

Das Bild zeigt beispielhaft die Baustelle Langenhard (geplante Nabenhöhe beträgt 128 Meter)

 

Kontakt