Gemeinsam
unseren
Schwarzwald
schützen

Wer ist LANA

LANA, ein Verein zum Schutz der Eigenart und Schönheit des Schwarzwaldes.

Gründung 2002

Der Verein besteht seit 2002, und kann im Jahr 2019 auf 17 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

Der Verband

Seit Mai 2019 ist die LANA ein bei der Landesregierung Baden Württemberg eingetragener Verband.

Unser Zweck

Ein Verband wie die LANA kann,  anders als ein Verein, seine Interessen juristisch verfolgen.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Als eine der wenigen Verbände in Deutschland scheuen wir uns nicht, aktiv für die Belange des Landschaft- und Naturschutzes einzutreten. Es reicht nicht, Plakate zu gestalten oder wohlfeile Reden zu halten. Nahezu immer bedarf es gerichtlicher Auseinandersetzungen, wenn Entscheidungen angefochten werden.

Wir als Bürgervertretung stehen dabei einem mächtigen Apparat aus Gerichten und Gutachtern gegenüber. Diese Aufgaben können wir nur mit Ihrer Unterstützung bewältigen. Die jeweils anfallenden Kosten liegen nahezu immer im hohen 5-stelligen Bereich.

Fast alle Arbeiten im Verein werden ehrenamtlich erbracht. Externe Gutachter und Anwälte sind jedoch unverzichtbar. Unterstützen Sie uns deshalb großzügig, wenn Ihnen der Schwarzwald am Herzen liegt. Hier erfahren Sie mehr über unsere derzeitigen Projekte.

LANA hat als nach § 3 UmwRG anerkannte Umweltvereinigung, als „Anwalt der Umwelt“, einen besonderen Gerichtszugang.

LANA kann mit Rechtsbehelfen nach § 2 UmwRG zumindest die Einhaltung von umweltbezogenen Vorschriften gerichtlich kontrollieren lassen.

Mit Rechtsbehelfen gegen besonders umweltrelevante Entscheidungen (§ 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 2b UmwRG) können wir sogar Verstöße gegen alle anderen für die Entscheidung der Behörde maßgeblichen Rechtsvorschriften geltend machen.

SEPA-Überweisungen führen zu geringeren Bankgebühren als Zahlungen über Kreditkarten. Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass Intervallzahlung voreingestellt ist. Mit einem Klick können Sie auf einmalige, monatliche oder jährliche Zahlung umstellen. Wir danken schon einmal im voraus für Ihre Unterstützung.

Unsere Schwerpunkte

 

Landschaft & Artenschutz

Kulturlandschaft

Landwirtschaft & Viehhaltung

Aktuelles

Dohlenkrebs vom Aussterben bedroht

In Deutschland ist der Dohlenkrebs vom Aussterben bedroht und nur noch in wenigen Bächen Südbadens zu finden. Die zwei letzten Schwerpunktvorkommen befinden sich im Zartener Becken und im Kreis Emmendingen.

In einem aufwendigen Verfahren arbeitet LANA seit der Jahresmitte 2020 gemeinsam mit einem Sachverständigen in dem sehr weiten, relevanten Umfeld um einen der beiden genannten letzten Schwerpunktvorkommen an der Ermittlung von Faktoren, die den Gewässerzustand negativ beeinträchtigen können. Es soll definiert werden, welche Arten von Eingriffen zukünftig auf jeden Fall zu vermeiden sind.

Baden-Württemberg, und speziell die Schwarzwälder Gemeinden, tragen für den Erhalt des Dohlenkrebses in Deutschland eine besondere Verantwortung. Nur durch gemeinsame Anstrengungen zum Schutz seiner Lebensräume kann es gelingen, dass der Dohlenkrebs eine Zukunft bei uns hat.

 

Der Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes) ist die in Deutschland seltenste heimische Flusskrebsart. Er ist durch die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) geschützt und im dortigen Anhang II aufgeführt. Das heißt, dass er durch seine hohen Ansprüche an den aquatischen Lebensraum als Schirmart für viele weitere in diesem Lebensraum vorkommende Arten gilt und dass für ihn Schutzgebiete im Natura 2000-Netz ausgewiesen werden müssen. Mit einer Länge von 10-13cm ist der Dohlenkrebs etwas größer als der Steinkrebs.

Bereits während des  vergangenen Jahrhunderts sind die meisten Populationen auf Grund von Gewässerverschmutzungen, Verlust ihrer Lebensräume und vielfältige sonstige Beeinträchtigungen (z. B. auch  durch invasive nicht heimische Krebsarten) vernichtet worden.

Um den Dohlenkrebs vor dem Aussterben zu schützen sind naturnahe, reich strukturierte, und dauerhaft wasserführende Fließgewässer zu bewahren. Zudem muss der chemische und ökologische Zustand der Gewässer ohne beeinträchtigende Feinsediment-, Nährstoff- oder Insektizidbelastungen erhalten bleiben. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Vermeidung der Ausbreitung von invasiven Flusskrebsarten, die den Dohlenkrebs verdrängen und die tödliche Krebspest einschleppen können. Ein bedrückendes Beispiel ist das aktuelle Grassieren der Krebspest in der Brugga, die die Stammpopulation des Dohlenkrebses im Zartener Becken gefährdet.

Dr. Philipp Wolf, Biologe

 

 

Genehmigung von zwei WEA auf dem Gießbacher Kopf in Häusern

Einstweiliger Rechtsschutz beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zur Verhinderung der zwei genehmigten Windenergieanlagen auf dem Gießbacher Kopf in Häusern beantragt

 

Sehr geehrte Betroffene, Naturfreunde und Mitbürger im Hochschwarzwald,

wir haben bereits darüber informiert, dass das Landratsamt Waldshut am 30.03.2021 die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Vorhaben der EnBW Windkraftprojekte GmbH erteilt hat und dass LANA gegen dieses Vorhaben vorgehen wird. Lesen hierzu bitte den oben im „Herzen“ abrufbaren Spendenaufruf. Er hat nach wie vor seine Berechtigung.

Heute möchten wir sie davon in Kenntnis setzen, dass der von LANA mandatierte Rechtsanwalt Herr Dr. Faller von der Kanzlei Caemmerer Lenz, Karlsruhe, beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg am 07.06.2021 den einstweiligen Rechtsschutz gemäß § 80 Abs. 5 VwGO begehrt hat. Beantragt wurde,

die aufschiebende Wirkung des LANA-Widerspruchs vom 26.04.2021 gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung vom 30. März 2021 anzuordnen.

Ferner wurde, um die Antragsbegründung abschließend erarbeiten zu können, darum gebeten, die Verwaltungsakte zeitnah zuzusenden.

Wie wir bereits mit unserem o.a. Spendenaufruf bekannt gemacht haben: Anders als manche dieses Projekt betreffend glauben – Wir sagen, es ist nicht abgeschlossen!

Gez. Werner Wojtaschek
Stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der Regionalgruppe Häusern – Schluchsee

 

Kontakt